Hasenpfeffer Rezept

Hasenpfeffer Rezept

Rezept vom 20. August 2022 - 103 Aufrufe

Zutaten für 4 Personen

  • 1300 - 1500 g Wildhasenvorderläufe
  • 50 g durchwachsener Speck gewürfelt
  • 2 EL Butterschmalz
  • 2 dünne Möhren
  • 2 Zwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen (grob gehackt)
  • 1 TL Puderzucker
  • 1 TL Tomatenmark
  • 1/8 l Rotwein
  • 5 Pimentkörner
  • 2 Lorbeerblätter
  • 4 Wacholderbeeren angedrückt
  • 3 Nelken
  • Salz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • etwas frischer Thymian und Majoran
  • evtl. 2-3 Scheiben Ingwer
  • 400 ml Wildfond
  • Saucenbinder oder 1 Soßenkuchen
  • zum Abschmecken etwas Wildgewürz (ist bei Verwendung von Soßenkuchen entbehrlich)
  • 2 EL Rotweinessig
  • 3 EL Blut

Zubereitung von Hasenpfeffer

Zubereitungszeit: 
240 Minuten
Herkunft: 
Deutschland, Österreich

Die Hasenvorderläufe beim Wildhändler vorbestellen. Ich bekomme sie dann immer vakuumiert, so dass aus den Fleischteilen einiges an Blut rausläuft. Dieses aufbewahren bis zum Fertigstellen des Gerichts.

Die Hasenteile pfeffern und in 2 EL Butterschmalz kräftig anbraten. Aus dem Bratentopf nehmen und beiseite stellen. 1 TL Puderzucker im Topf karamellisieren lassen. Gewürfelte Möhren, Zwiebeln und Knoblauch sowie Speck im Bratensatz ordentlich anbraten. Wenn das Gemüse glasig ist, das Tomatenmark ebenfalls anbraten. Ein Drittel des Weins zugeben, wenn dieser eingekocht ist, das nächste Drittel zugeben, wieder verdampfen lassen und dann das letzte Drittel. Mit dem Wildfond aufgießen und alle Gewürze und Kräuter zugeben. Das Fleisch bei kleiner Hitze etwa 2 Stunden köcheln lassen. Aus der Sauce nehmen und das Fleisch von den Knochen fieseln.

Die Sauce durch die flotte Lotte geben und das Gemüse dabei ausdrücken. Aufkochen lassen und mit etwas Saucenbinder binden. Mit 2 EL Rotweinessig abschmecken, das Wildgewürz zugeben, evtl. noch etwas Zucker zugeben. Das Fleisch wieder zu der Sauce geben und noch etwas zugeben lassen. Zum Schluß vom Herd nehmen und das beiseite gestellte Blut unterheben.

Dazu passen Spätzle und frische Pfifferlinge oder Rotkraut.

Tipp: Wer keine Lust hat, das Fleisch zeitaufwendig von den Knochen zu fieseln, kann natürlich auch Wildhasenkeulen verwenden und diese nach dem Kochen klein schneiden. Das Gericht wird dadurch lediglich deutlich teurer.

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